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  1. Ausbildungskonzept

Ihre Ausbildung beim DRK Sozialdienst gGmbH Kreisverband Kaiserlautern Land

Das kann man lernen.
Wir, die Sozialdienst gGmbH vom DRK Kreisverband Kaiserlautern- Land bilden in den Berufen Altenpflegehilfe und in der generalisierten Ausbildung zum Pflegefachmann, Pflegefachfrau aus.
Mit dem Abschluss zum Pflegefachmann, zur Pflegefachfrau haben Sie die Möglichkeit mit einem erfolgreichen Abschluss in allen Bereichen der professionellen Pflege zu arbeiten. Beide Ausbildungsgänge (Altenpflegehelfer/in und Pflegefachmann/frau) starten bei uns, der DRK Kreisverband Kaiserslautern-Land Sozialdienst gGmbH, immer zum 01. August jeden Jahres. Unser Ziel ist es, durch eine gut strukturierte, anspruchsvolle Ausbildung, gute, professionell Pflegende auszubilden und diese auch später im eigenen Betrieb zu beschäftigen. Wir bilden in verschiedenen Bereichen, der stationären Langzeitpflege und der ambulanten Akut- und Langzeitpflege aus.

Hier bilden wir aus.
Unsere Langzeitpflegeeinrichtungen, wir nennen sie Seniorenzentren, befinden sich in Ramstein, in Queidersbach und in Weilerbach. Die ambulante Pflege wird von der DRK Sozialstation in Landstuhl organisiert. Das DRK Hospiz Hildegard Jonghaus befindet sich ebenfalls in Landstuhl. Während der generalisierten Ausbildung lernen die Auszubildenden alle DRK Einrichtungen und deren unterschiedlichen Bereiche kennen. Dazu leisten sie verschiedene Praktika bei unseren Kooperationspartnern ab. Die Kooperations-Einrichtungen für die Praktika befinden sich ebenfalls in der Nähe von Landstuhl. Dabei handelt es sich um Krankenhäuser und verschiedene weitere Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen. Es ist auch für externe Schüler möglich ein Praktikum im Hospiz zu absolvieren. Dadurch sollen die Auszubildenden die Möglichkeit erhalten palliative Behandlungsmöglichkeiten kennenzulernen und Einblick in die Arbeit der Hospizversorgung zu erhalten. Während der externen Praktika werden Sie weiterhin von Frau Westrich betreut, somit gibt es immer einen Ansprechpartner der Ihnen zur Seite steht. In der gesamten Zeit der Ausbildung zum Altenpflegehelfer sind die Schüler in einer der stationären Einrichtung eingesetzt und leisten dazu ein 120 Stündiges Praktikum, zum Beispiel bei der Sozialstation (ambulante Pflege) ab. Sollte die Ausbildung bei der Sozialstation stattfinden, leisten die Schüler ihr Praktikum in einer der stationären Einrichtungen.

Ausbildung mit Plan und Betreuung.
Die Ausbildung der Schüler läuft geplant und strukturiert, anhand eines Ausbildungsplans ab. Dieser richtet sich nach dem Curriculum der Pflegeschule und wird durch diese genehmigt. Den Einsatzplan für die Ausbildung erhält jeder Auszubildende individuell zu Beginn der Ausbildung von Frau Westrich. Darin enthalten sind die verschiedenen Einsätze, sowie die Blocktage und der Urlaub. Der regelmäßige und enge Kontakt zwischen der Pflegeschule und den Praxisanleitern ist ein wichtiger Bestandteil und hat einen hohen Stellenwert für die Ausbildung. Unsere Pflegeschulen befinden sich beide in Kaiserslautern. Zum einen ist dies die private BBS des DRK (Generalistik), mit Hauptsitz in Alzey und die BBS 2 (Altenpflegehilfe) in Kaiserslautern. Während der praktischen Einsätze in unseren Einrichtungen werden die Auszubildenden durch Praxisanleiter begleitet und durch geplante Anleitungen an den Beruf der professionell Pflegenden herangeführt.

Praxisanleitung - Die Fachkraft für die Ausbildung in der Pflege.

Ansprechpartner während der Ausbildung sind die Pflegedienstleitungen, sowie ihre Vertretungen und die Pflegefachkräfte in den Wohnbereichen. Die Praxisanleiter-/innen, unsere Fachkräfte für die Ausbildung in der Pflege, nehmen jährlich an einer 24 Stündigen berufspädagogischen Weiterbildung teil und tauschen sich in regelmäßigen Abständen aus. Zu Beginn der Ausbildung erhalten die Schüler Ordner mit Informationen über den Ausbildungsbetrieb, sowie die Kontaktdaten ihrer Ansprechpartner. Darin wird auch festgelegt wie sich der Auszubildende im Krankheitsfall zu verhalten hat. Die erste Ausbildungswoche findet in Landstuhl im Gebäude des DRK statt, hier lernen die Auszubildenden die zuständige Praxisanleiterin, die zuständige Pflegedienstleitung, die Personalleitung und den Geschäftsführer des DRK kennen. Diese Woche ist rein auf Theorie aufgebaut. Die zweite Ausbildungswoche findet bereits im Ausbildungsbetrieb statt, in dem der Einsatz geplant ist, bzw. in dem die praktische Ausbildung stattfindet (Altenpflegehilfe, APH). In dieser Woche werden die Schüler kontinuierlich von den Praxisanleitern bzw. Mentoren auf Station begleitet um so erste Eindrücke über die Arbeit in der professionellen Pflege zu sammeln. Das erste Jahr oder die Ausbildung in der Altenpflegehilfe ist auch zur Orientierung für eine später mögliche Spezialisierung in der Pflege wichtig. Die Auszubildenden in beiden Ausbildungszweigen werden von der Pflegedienstleitung im Dienstplan geplant. Die Praxisanleiterin teilt dann diese geplanten Anleitungstermine dem Pflegebereich mit, sodass diese auch im Dienstplan vermerkt werden. So ist eine gut geplante und strukturierte Anleitung gewährleistet. Dazu finden 2 mal pro Jahr Projektwochen statt.

Praxisanleitung: Details und Lerninhalte.
Die garantierten Praxisanleitungen liegen bei 10 % der Einsatzzeit. Es werden auch individuelle Lehrnanleitungen bei Schwierigkeiten angeboten. Außerdem wird es möglich sein verschiedene Übungen mithilfe der Praxisanleitung an unserer Simulationspuppe, Nursing Anne, durchzuführen. Hierdurch können medizinische, auch invasive Tätigkeiten, wie zum Beispiel Verbandswechsel an offenen Wunden mit realitätsgetreuen Exsudaten, das Legen einer Magensonde, das Legen von Blasenkathetern, der Wechsel einer Tracheostomakanüle und das Absaugen detailliert und realitätsgetreu geübt werden. Auch die komplette Vitalzeichenkontrolle (Puls, Blutdruck, Temperatur, Atmung, inklusive normabweichender Werte, Atembeschwerden und Geräusche) ist an dieser Puppe möglich. Die Übungen können jederzeit wiederholt werden und die Leistung kann direkt im Anschluss analysiert und besprochen werden.
Während der Ausbildung lernen Sie den Pflegebedarf eines zu erkennen, Ziele zu setzen, Maßnahmen zu planen, zu dokumentieren und durchzuführen. Sie werden auch bei ärztlichen, medizinischen Maßnahmen assistieren und ärztlich angeordnete Verordnungen ausführen. Sie werden stets an dem gesamten Pflegeprozess beteiligt sein und am Ende der unterschiedlichen Ausbildungsphasen die notwendigen Kompetenzen haben, um den Pflegebedarf selbst planen zu können. Es finden wöchentlich Schülerrunden in den Einrichtungen statt. Diese dienen vor allem der Reflexion, sowie der Gruppenanleitungen und Fortbildungen zu bestimmten Themen für die Auszubildenden. Diese werden von den Praxisanleitern geleitet.

Lernen im Dialog und Austausch.
Jeder Schüler erhält ein Vor- und Nachgespräch, ggf. auch ein Zwischengespräch. Dies dient auch dazu um den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben dem Ausbildungsbetrieb (PA, Wohnbereich etc.) eine Rückmeldung zu geben und selbst eine Rückmeldung mit Beurteilung über den gesamten Ausbildungsstand zu erhalten. Wir bieten ein freundliches Arbeitsklima und ein umfangreiches, aktuelles und vielfältiges Ausbildungsangebot.
Das Ausbildungskonzept kann jederzeit auf unserer Homepage, sowie in den Schülerordnern der verschiedenen Einrichtungen nachgelesen werden.