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Corona und Erste Hilfe

Coronavirus und Erste Hilfe: Angst vor Ansteckung - wichtige Tipps

Für die meisten ist Helfen im Notfall eine Selbstverständlichkeit. Doch die Corona-Pandemie verunsichert viele Menschen. Auch jetzt gilt: Jede und jeder kann und muss im Maße der Zumutbarkeit und ohne erhebliche eigene Gefahr Hilfe leisten. „Die gesetzliche Pflicht zur Ersten Hilfe besteht auch trotz des Risikos einer Ansteckung, jedoch gibt es in der aktuellen Situation einige Besonderheiten“, sagt DRK-Bundesarzt Dr. Peter Sefrin und gibt hilfreiche Tipps:

1.    An erster Stelle steht immer die eigene Sicherheit, gerade jetzt, da mit der Ansteckungsgefahr ein zusätzliches Risiko besteht. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,50 Meter gewahrt werden, dies liegt jedoch im Ermessen der helfenden Person. Wenn näherer Kontakt notwendig ist, zum Beispiel bei Verletzungen, sollten Mund und Nase der hilfebedürftigen Person mit einem Tuch abgedeckt und auch das eigene Gesicht geschützt werden.

2.    Unabhängig von der Distanz ist es auch eine wesentliche Erste Hilfe, wenn immer möglich, den Notruf 112 anzurufen und mit dem Betroffenen zu kommunizieren: beruhigen, darüber informieren, dass Hilfe unterwegs ist, und so lange bleiben, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3.    Bei einem Herz-Kreislaufstillstand sollte in der aktuellen Situation auf die Mund-zu-Mund-Beatmung verzichtet und nur die Herzdruckmassage durchgeführt werden (100- 120 Mal pro Minute) – und zwar solange, bis der Rettungsdienst übernimmt.

4.    Die Helferin oder der Helfer sollte den Einsatzkräften die eigenen Kontaktdaten geben, um erreichbar zu sein, für den Fall, dass bei der betroffenen Person nachträglich eine infektiöse Erkrankung festgestellt wird.

5.    Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen, sollten grundsätzlich zu Hause bleiben. Werden sie dennoch draußen Zeuge eines Notfalls, müssen sie abwägen, ob Hilfeleistungen an Fremden unter Rücksichtnahme auf die eigene Sicherheit möglich sind.

6.    Ein Risikopatient mit Symptomen sollte an einem Patienten keine direkte Erste Hilfe leisten, sondern sich auf die Organisation der Hilfe beschränken und den Notruf 112 wählen.

Pressestelle in Berlin Deutsches Rotes Kreuz e.V.

DRK-Generalsekretariat
Carstennstraße 58
12205 Berlin

Ansprechpartner Team Kommunikation: 
Dr. Dieter Schütz, Tel. 030 / 85404 - 158, d.schuetz(at)drk.de
Katharina Puche, Tel. 030 / 85404 - 161, k.puche(at)drk.de
Paula Stuckatz, Tel. 030 / 85404 - 155, p.stuckatz(at)drk.de

 

Erste Hilfe / Rotkreuzkurse

Ansprechpartnerin

Stephanie Müller
Ausbildung Rotkreuzkurse

Tel: 06371 9215-24
s.mueller(at)kv-kl-land.drk.de

Stellv. Kim Britz
Tel: 06371 9215-39 
k.britz(at)kv-kl-land.drk.de

Der Rotkreuzkurs ist die Grundausbildung in der Ersten Hilfe im Roten Kreuz und berechtigt zum Erwerb aller Führerscheinklassen, dem Jugend- oder Übungsleiterschein und erfüllt zudem die berufsgenossenschaftlichen Vorschriften für betriebliche Ersthelfer. 

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Richtig helfen können - ein gutes Gefühl!

Sie erlernen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten, um bei nahezu jedem Notfall in Freizeit und Beruf richtig helfen zu können.

 

Themen und Anwendungen
  • Eigenschutz und Absichern von Unfällen
  • Helfen bei Unfällen
  • Wundversorgung
  • Umgang mit Gelenkverletzungen und Knochenbrüchen
  • Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden
  • Verätzungen
  • Vergiftungen
  • lebensrettende Sofortmaßnahmen wie stabile Seitenlage und Wiederbelebung
  • zahlreiche praktische Übungsmöglichkeiten

 

Die Kurse finden im DRK Centrum Landstuhl statt. Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen

 

Kostenübernahme durch die Berufsgenossenschaft

Bei betrieblichen Ersthelfern erfolgt die Kostenübernahme i. d. R. durch Ihre zuständige Berufsgenossenschaft. Das hierfür erforderliche BG-Formular wird Ihnen nach der Online-Anmeldung automatisch zugeschickt.

 

Wir beraten Sie gerne

Nehmen Sie bitte mit Ihren Ansprechpartnern vor Ort, siehe oben rechts, Kontakt auf.